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Bitcoin (BTC) gerät durch starken US-Dollar direkt wieder unter Druck

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Bitcoin (BTC) gerät durch starken US-Dollar direkt wieder unter Druck

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 5. Juli fast punktgenau zur Handelseröffnung an der Wall Street weiter nach unten abgerutscht, während der umgekehrt korrelierte US-Dollar spürbar zulegen konnte.

Bitcoin (BTC) gerät durch starken US-Dollar direkt wieder unter Druck

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

US-Dollar übertrifft sich selbst

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView, ist BTC/USD dementsprechend auf ein zwischenzeitliches Tagestief von 19.281 US-Dollar gefallen, womit das verlängerte Wochenende in den USA für die Krypto-Anleger gleich wieder mit einem Nackenschlag beginnt.

Dabei konnte die marktführende Kryptowährung am amerikanischen Nationalfeiertag „Independence Day“ noch zulegen, doch diese Gewinne sind am Dienstag nun direkt wieder verpufft, was wohl allen voran an der wiederkehrenden Stärke des US-Dollars liegt.

Der Bitcoin-Kurs rutscht also knapp 1.000 US-Dollar ins Minus, während es für den Goldkurs um über 2 % nach unten geht und auch der amerikanische Aktienmarkt spürbar verliert. So verzeichnet der S&P 500 einen Rückgang von 2,2 % und der Nasdaq Composite Index einen Abschwung von 1,7 %.

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Goldkurs. Quelle: TradingView

Der US-Dollar-Index (DXY) ist unterdessen auf 106,59 Punkte geklettert und damit auf den höchsten Stand seit Dezember 2002 bzw. sogar noch höher als das Hoch, das im Q2 des laufenden Jahres erreicht wurde.

Entsprechend nüchtern fallen heute die Beobachtungen der Krypto-Experten aus, die allen voran die Stärke der globalen Leitwährung bestaunen.

Waiting for Dollar Crash $DXY pic.twitter.com/HaKXIM3OFB

— Trader_J (@Trader_Jibon) July 5, 2022

„Der Euro steht bei 1,033 US-Dollar auf Rekordhoch. Das hatten wir zuletzt 2002 – 2003 und natürlich schießt der DXY kurze Zeit später nach oben wie eine Rakete“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe die Entwicklungen auf dem Devisenmarkt kommentiert.

Caleb Franzen, der Chefanalyst von Cubic Analytics, zieht aus der Stärke des DXY wiederum Rückschlüsse auf die Stimmungslage der Gesamtwirtschaft.

„In der letzten Woche sind die Zinsen wieder gefallen, aber der Dollar legt trotzdem zu. An dieser Dynamik können wir erkennen, dass die Investoren auf Sicherheit setzen, weil sie wahrscheinlich noch immer Angst vor einer Rezession haben“, so der Experte auf Twitter.

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US-Dollar-Index (DXY).Quelle: TradingView

Crypto Fear & Greed auf zweimonatigem Hoch

Obwohl die Volatilität langsam wieder in den Kryptomarkt zurückkehrt, macht sich die astronomische Stärke des US-Dollars noch nicht in gleichem Maße bemerkbar.

Das Stimmungsbarometer Crypto Fear & Greed Index steht derweil bei 19/100 Punkten und damit noch immer im Bereich der „extremen Angst“, der höchste Wert seit dem Debakel um das gescheiterte Krypto-Projekt Terra (LUNA) im Mai.

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Crypto Fear & Greed Index (Screenshot). Quelle: Alternative.me

Wie Cointelegraph berichtet, ist die einflussreiche Vermögensverwaltung ARK Invest hingegen deutlich optimistischer, denn deren Analysten schätzen die weitere Kursentwicklung von BTC als „neutral bis positiv“ ein.

Ein Analyst von CryptoQuant dämpft mit Blick auf die Bitcoin-Futures jedoch jegliche Euphorie, denn noch sei es zu früh, um eine baldige Erholung zu prognostizieren.

Dahingehend verweist dieser auf die sogenannte Taker Buy/Sell Ratio, die Kennzahl zeigt an, ob die Käufer oder Verkäufer am Drücker sind, die sich heute zwar ein wenig verbessert hat, aber noch längst nicht über den Berg ist.

„Wir sollten uns klar sein, dass das hier womöglich nur eine Konsolidierung oder ein kleiner Aufschwung ist, ehe es nochmal weiter nach unten geht“, so der Experte in seinem Blogeintrag. Dem fügt er an:

„Es gibt noch so viele andere Faktoren, die in den kommenden Wochen berücksichtigt werden müssen, um bestimmen zu können, ob und wann ein neuer Abwärtstrend bevorsteht.“

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Bitcoin Taker Buy/ Sell Ratio. Quelle: Edris/ Twitter
Quelle

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