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Cardano (ADA) vs. Ripple (XRP): Der Streit eskaliert

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Cardano (ADA) vs. Ripple (XRP): Der Streit eskaliert

Was ist bei Krypto mal wieder los? Es scheint so, als wäre auf Twitter einmal mehr ein Zickenkrieg ausgebrochen oder ist vielleicht sogar mehr dahinter?

Diesmal geht es um namenhafte Figuren der Projekte Cardano (ADA) und Ripple (XRP), die erst kürzlich in einen Streit miteinander gerieten. Das ist in einer Hinsicht merkwürdig, denn normalerweise keifen sich eher Parteien an, die eine sehr ähnliche Nische besetzen und daher gerne ab und an die Konkurrenz schlecht reden. Doch Cardano und Ripple sind zwar beide Blockchain-Projekte, allerdings verfolgen sie andere Ziele.

Cardano ist in erster Linie darauf ausgelegt, eine Smart Contract Plattform mit einem DeFi-Ökosystem zu errichten. Damit folgt das Projekt eher den Fußspuren von Ethereum. Die ADA Coin wird dabei vorrangig genutzt, um das Netzwerk durch seinen Proof of Stake (PoS) Mechanismus zu schützen. Ripple hingegen konzentriert sich auf günstige und schnelle grenzüberschreitende Zahlungen. Die XRP Coin ist dabei ein Medium, das genau hierbei eine Hilfestellung sein soll.

Was also ist passiert? Wie haben sich diese beiden Parteien in die Haare bekommen und worum geht es bei dem Streit überhaupt?

Cardano vs. Ripple: Die Hintergründe

In einer Stellungnahme, die der Gründer von Cardano auf Twitter veröffentlichte, erklärt er seine Sicht der Dinge und warum er die Wörter “Ripple” und “XRP” nur noch in den Mund nimmt, wenn es absolut sein muss.

Comments on XRP https://t.co/LygW4LCo8i

— Charles Hoskinson (@IOHK_Charles) December 16, 2022

In dem Video erklärt Charles Hoskinson, dass alles seinen Anfang damit nahm, dass er von einer seiner Meinung nach verlässlichen Quelle gehört hat, dass es im Fall Ripple vs SEC zu einer Einigung kommt. Dies twitterte er am 15. Dezember frei heraus. Im Anschluss daran fühlte er sich missverstanden, da viele Leser seines Tweets es so verstanden hätten, dass am 15. Dezember eine Einigung im Rechtsstreit erwirkt wird. Als das nicht der Fall war, wurde Herr Hoskinson als Lügner und Verbreiter von FUD bezichtigt.

Der Gründer von Cardano erklärt weiter, dass es eigentlich nie schlimmes Blut zwischen Ripple und Cardano gegeben hat. Das Gegenteil war der Fall. Allerdings habe er noch nie eine Community wie die von XRP erlebt, die so rigoros und aggressiv gegen jemanden vorgeht, der sich laut ihm überhaupt nichts zu schulden kommen lassen hat. Daher hat er nur noch zwei Worte für alles übrig, was sich auf Ripple oder XRP bezieht: “No Comment!”.

An dieser Stelle muss kurz eingebracht werden, dass die Community von Ripple, die auch stolz den Namen XRP Army trägt, tatsächlich berüchtigt für ihr aggressives Vorgehen ist. Das betrifft mit Sicherheit nicht die gesamten Gemeinschaft, allerdings scheint es dort eine ungesunde Dichte von Kandidaten zu geben, die dem Ruf des Projektes mit ihrem Auftreten keinen Gefallen tun.

Auf der anderen Seiten ist Charles Hoskinson aber auch alles andere als ein Unschuldslamm. Der Gründer von Cardano ist für seine kontroversen Kommentare und Sticheleien gegen andere Projekte bekannt.

Der Cardano Gründer und seine kontroversen Aussagen

Charles Hoskinson ist einer dieser polarisierenden Figuren am Krypto-Markt, der von den Menschen entweder geliebt oder gehasst wird. Letzteres hat sich der Gründer von Cardano und Mitbegründer von Ethereum vor allem dadurch eingebrockt, dass er gerne andere Kryptowährungen kritisiert.

So ist Herr Hoskinson beispielsweise der Meinung, dass Bitcoin ein veraltetes und langsames Konsensmodell hat. Aus diesem Grund erklärte er im Oktober, dass das Bitcoin Mining der wichtigsten Kryptowährung eingestellt werden sollte. Er ist der Ansicht, dass der Blockchain-Bereich den Proof of Work (PoW) Konsensmechanismus nicht benötigt. Er ging sogar noch einen Schritt weiter und erklärte, dass alle bestehenden BTC-Einheiten in Wrapped Bitcoin (WBTC) umgewandelt werden sollten.

Es ist überflüssig zu erklären, wie solche Kommentare bei dem Camp der Bitcoin Maxis, aber auch vielen weiteren Verfechtern des PoW-Mechanismus ankam.

In Bezug auf Ethereum erklärte der Gründer von Cardano, dass das Altcoin-Team das Ouroboros-Protokoll jahrelang ignorierte, was wiederum zu einer erheblichen Verzögerung bei der PoS-Implementierung in das Netzwerk von Ethereum führte.

Und auch im Fall “Ripple” waren die Aussagen von Charles Hoskinson nicht ganz so unschuldig, wie er es im Video dar stehen lässt. So bezeichnete er nicht nur die XRP Community als toxisch und kleinlich, sondern behauptete darüber hinaus, dass es Ripple an Partnerschaften fehle.

David Schwartz, der CTO von Ripple antwortete auf diesen Tweet von dem Cardano-Gründer mit den ominös klingenden Worten:

Du solltest vielleicht ein paar Tage warten, diesen Tweet noch einmal lesen und darüber nachdenken, ob Du Dir sicher bist, dass dies die Kombination von Dingen ist, die Du wirklich sagen wolltest.

Was genau Herr Schwartz damit andeuten möchte, obliegt wohl der Interpretation eines jeden Lesers.

Damit scheinen Cardano und Ripple vorerst geschiedene “Leute” zu sein. Dabei ist es immer wieder befremdlich mit anzusehen, wie schnell sich Menschen in zwei verschiedene Lager spalten lassen. Insbesondere wenn sich solche Menschen in einer Welt bewegen, wo sich alles um Interoperabilität und Gleichheit dreht. Doch das liegt wohl in der Natur der Leute.

Quelle

ethereum.today

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