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Filecoin (FIL) veröffentlicht seinen «Masterplan» für 2023

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Filecoin (FIL) veröffentlicht seinen «Masterplan» für 2023

Die Community von Filecoin hatten kürzlich das Glück die bislang größte Veranstaltung von dem Projekt zu besuchen, die es bisher in Asien gegeben hat. FIL-Singapur hieß das gute Stück und versammelte sowohl Entwickler als auch Anleger der FIL Coin aus der ganzen Welt. Dabei ging es vorrangig darum, sich miteinander auszutauschen und von anderen Mitgliedern zu erfahren, was für das Netzwerk als nächstes ansteht.

Doch falls Du die Veranstaltung verpasst hast, ist das natürlich kein Problem. Denn hier und jetzt geben wir einen Überblick über die Highlights und verraten, was sich hinter dem Masterplan für die FIL Coin versteckt. Und einen Masterplan könnte der Filecoin Kurs gut vertragen, denn der hatte zuletzt nicht allzu viel zu lachen.

Der Filecoin Masterplan: So sieht er aus

Bislang war es dem Web 3.0 nicht möglich, in dem Maße zu skalieren, wie es die Anforderungen von Web 2.0-Anwendungen erforderlich machen. Ein großes Problem ist dabei, dass solche Anwendungen eine enorme Menge an Speicherplatz und Rechenleistung benötigen. Keine Blockchain ist heute in der Lage, eine solche Menge an Daten zu verarbeiten.

Um insbesondere nutzerfreundliche Anwendungen im Web 3 zu ermöglichen, erfordert es eine sekundenschnelle Bereitstellung von Daten und darauf aufbauende Rechenpipelines. Juan Benet diskutierte genau das bei der Präsentation des Filecoin Masterplans und dieser sieht wie folgt aus:

1. Aufbau des weltweit größten dezentralen Speichernetzwerks

2. Die Daten der Menschheit an Bord zu nehmen und zu sichern

3. Abruf- und Rechenkapazitäten für die Daten bereitzustellen, um skalierbare Anwendungen zu entwickeln

Insgesamt soll all das Filecoin als ein “´Layer 0” für sämtliche Computernetzwerke positionieren. Wie genau aber diese 3 Schritte umgesetzt werden sollen, schauen wir uns jetzt noch etwas genauer an.

Teil 1: Filecoin und seine Skalierbare Datenspeicherung

Die wohl positivste Filecoin News ist in dieser Hinsicht, dass der erste Schritt des Plans bereits in den letzten zwei Jahren seit dem Start des Mainnets erreicht wurde. Das Netzwerk ist durch seine engagierte Community auf eine Speicherkapazität von über 15,9 EiB in Rohbyte gewachsen, die sich auf der ganzen Welt verteilt.

Für die Leser, die genauso wenig mit der Abkürzung “EiB” anfangen können: Die Abkürzung steht für Exbibyte. Umgerechnet entsprich 1 EiB in etwa 1.152.921.504 Gigabytes (GB). Also einer ganzen Menge!

Dieser Erfolg wurde durch verschiedene Bemühungen und Hardware-Anbieter ermöglicht, die den Prozess einfacher und effektiver gestaltet haben. Andere Bemühungen, wie Filecoin Green, sorgen dafür, dass dieses Wachstum Hand in Hand mit Nachhaltigkeitszielen geht. Dabei ist es Filecoin ein Anliegen eine kohlenstoffneutrales – oder sogar kohlenstoffnegatives – Netzwerk zu schaffen.

Teil 2: Massives Onboarding von Daten

Eine weitere positive Nachricht ist, dass der zweite Schritt ebenfalls bereits im vollen Gange ist. Allein im Jahr 2022 ist das Netzwerk von Filecoin von 22 PiB auf 215 PiB an im Netzwerk gespeicherten Daten herangewachsen. Dies ist eine fast achtfache Steigerung mit über 2 PiB an Daten, die täglich hinzukommen.

Ja ich weiß, wieder eine neue Abkürzung. PiB steht dabei für Pebibyte. Die Umrechnung ist hier 1 PiB = 1,126 Millionen GB. Auf Bitcoin-Bude lernt man eben nicht nur über Kryptowährungen etwas dazu. 😉

Damit ist Filecoin aktuell das mit Abstand größte dezentrale Speichernetzwerk der Welt. Das Netzwerk beherbergt mittlerweile laut eigener Aussage über 1.000 einzigartigen Kunden. Es konkurriert damit bereits mit vielen zentralisierten Cloud-Speicheranbietern aus dem Web2-Bereich.

Das Projekt fokussiert sich darauf, bestimmte Nutzersegmente zu erschließen. Dazu gehören beispielsweise NFT-Metadaten und Verbraucheranwendungen in den Bereichen Musik, Video, Spiele und Metaverse.

Die Community arbeitet auch an Projekten wie CDNs, Saturn Retrieval Markets und anderen Möglichkeiten, um Abrufzeiten von unter einer Sekunde auf Filecoin zu erreichen.

Teil 3: Filecoin möchte Daten nutzbar machen

Die Speicherkapazität von Filecoin hat einen Teil des Problems der Web3-Infrastruktur für Verbraucheranwendungen gelöst. Jetzt arbeitet die Community daran, die Rechenleistung zu entwickeln, um diese Bedürfnisse zu erfüllen. Hier kommen die Filecoin Virtual Machine (FVM) und Compute over Data ins Spiel.

Die FVM wird Smart Contracts und Programmierbarkeit über den Zustand der Blockchain bringen, während Compute over Data groß angelegte Berechnungen über die Daten des Netzwerks ermöglichen wird. Infolgedessen wird das Filecoin-Netzwerk die Heimat von dezentralisierten Berechnungsnetzwerken sein, die darauf aufgebaut werden und sich auf Daten stützen, die auf Filecoin gespeichert sind.

Zusammen mit der aktuellen Forschung des ConsensusLab im Bereich des skalierbaren Durchsatzes verspricht man sich, dass diese Entwicklungen neue Arten von dezentralen Web3-Anwendungen für Verbraucher ermöglichen.

Interoperabilität ist auch hier ein Thema. So soll Filecoin auch in der Lage sein, Daten von anderen Blockchains zu berechnen. Damit ist der Filecoin Masterplan im vollem Gange und nähert sich im Jahr 2023 dem dritten Schritt.

Quelle

ethereum.today

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