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Lightning Network Taro: Stablecoins kehren zu Bitcoin zurück

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Lightning Network Taro: Stablecoins kehren zu Bitcoin zurück

Für viele Personen sind Stablecoins ein wichtiges Instrument am Kryptomarkt. Die Erwartung, dass es dabei noch einige Jahre bleiben wird, motivierte Entwickler mehrerer Unternehmen zur Arbeit an einer Integration auf dem Lightning Netzwerk.

Unter dem Namen Taro entwickelt man ein Protokoll für das Lightning Network, über welches Stablecoins als Token auf der Bitcoin-Blockchain für die gewohnt niedrigen Gebühren und mit hoher Geschwindigkeit versendet werden können.

Erste Stablecoin Transaktion auf Lightning findet statt

Offenbar findet gerade ein Wettrennen mehrerer großer Entwickler statt, die alle an einer Stablecoin-Implementierung zu arbeiten. Das Ziel ist es, Stablecoins auf dem Bitcoin-Mainnet auszugeben, die dann über Lightning transferiert werden.

Bereits am 22. März gelang es einem Zusammenschluss aus den Unternehmen Omni, OmniBOLT und Synonym erstmals einen Stablecoin über das Lightning Network zu versenden. Synonym-Entwickler Corey Phillips lud eine Demonstration der Errungenschaft auf YouTube hoch.

Dabei greift man auf ein weitaus älteres Protokoll zurück, das heute den Namen Omni Layer trägt. In seiner Frühphase kannte man es unter dem Namen Mastercoin. Am 6. Oktober 2014 startete Tether auf diesem Layer-2 als Bitcoin-Token unter dem Namen Realcoin.

Später wechselte Tether aufgrund vielzähliger Probleme zu Ethereum und begann dort seinen Siegeszug. Auch heute sei diese Technologie noch brauchbar. Laut Synonym gelang die erste Lightning-Transaktion mit Tether nur nach mehreren Jahren harter Arbeit.

Noch im zweiten Quartal dieses Jahres möchte Synonym eine Wallet veröffentlichen, welche die Technologie für Nutzer brauchbar macht. Bis zu deren Start dürfte es also nicht mehr lange dauern.

Lightning Labs beginnt Arbeit an Taro

Parallel zu den unabhängigen Entwicklern, startete auch Lightning Labs Anfang April die Arbeit am Protokoll Taro, das ebenso das Ziel verfolgt, Bitcoin-Token über das Lightning Network zu versenden. Stablecoins erwähnt Lightning Labs explizit, lässt Optionen für weitere Token allerdings offen.

Lightning Labs ist der Hauptentwickler hinter dem Lightning Network. Anders als der Zusammenschluss unter Synonym, verwendet man für die Integration jedoch nicht den Omni Layer, sondern das Upgrade mit dem Namen Taproot, welches seit November 2021 durch einen Soft Fork auf dem Bitcoin-Mainnet läuft.

Durch die Neuentwicklung möchte Lightning Labs für einen grundlegenden Wandel in der Wahrnehmung des Bitcoin sorgen.

In den ersten zehn Jahren des Bestehens von Bitcoin lag der Schwerpunkt auf der Kryptowährung BTC und nicht auf dem Geldnetzwerk des Bitcoin.

Das Wichtige sei es demnach, das Bitcoin-Netzwerk zu nutzen. Für weniger wichtig hält Lightning Labs jedoch den Fokus auf der nativen Kryptowährung. Öffnet man sich weiteren Token, könne die Bedeutung des Bitcoin enorm wachsen.

Man möchte den Bitcoin entsprechend zu einem Multi-Asset Netzwerk machen und sammelte dafür Investitionen in Höhe von 70 Millionen US-Dollar ein. Das Geld stammt von vielen verschiedenen Unternehmen. Darunter: Valor, Baillie Gifford, Goldcrest, Kingsway, Stillmark, Brevan Howard, NYDIG, M13 und Craft.

Durch Taro möchte man einen Wechsel zwischen Stablecoins und Bitcoin so einfach machen wie nie zuvor. So will man Menschen rund um den Globus einen einfachen Inflationsschutz bieten und Fiatwährungen dem Bitcoin nebenbei näher bringen.

Lightning Labs spricht in diesem Zusammenhang von der “Bitcoinisierung des US-Dollars”.

Lightning Labs ruft zu Arbeit an L-USD auf

Lightning Labs nennt den kommenden Stablecoin L-USD und ruft in einem Beitrag zur Unterstützung seitens der Nutzergemeinschaft auf. Das nächste Ziel sei die Etablierung eines Protokolls, das die grundlegende Anwendung ermöglicht.

Dann müsse man Entwicklern die Erlaubnis geben, Bitcoin-Token zu erschaffen und Lightning-Channels zu erstellen, damit diese schließlich auch über den Layer-2 versendet werden können.

Um all das in die Tat umzusetzen, müsse man mehrere Bitcoin Improvement Proposals einbringen. Lightning Labs erwähnt nicht, wann man eine Vervollständigung von Taro erwartet.

Quelle

ethereum.today

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